Wenn wir nun andere Menschen verstehen wollen, sollten wir stets im Hintergrund haben, das Menschen nicht nur in ihrem Wesen unterschiedlich sind, sondern auch indem wie Sie die Welt erfassen und wahrnehmen. Die junge Generation Y sieht die Welt mit ganz anderen Augen, Ihnen sind ganz andere Dinge wichtig als ihren Eltern. Um ein miteinander zu generieren benötigt es im ersten Schritt daher dieses Bewusstseins, dass Wahrnehmung subjektiv ist, dass wir alle eine komplett unterschiedliche Sicht auf die Welt haben. Was uns im ersten Schritt dabei hilft – und das sollten Arbeitgeber beachten, wenn Sie die Generation Y gewinnbringend in ihr Unternehmen integrieren wollen und vor allem dann wenn wieder einmal ein Ypsiloner auf der Matte der Geschäftsführung steht und mit seiner Sicht der Dinge die Welt verbessern möchte:

  • Jede Wahrnehmung hat seine Berechtigung, und bedarf keiner Rechtfertigung
  • Rückmeldungen sollten stets ernst genommen werden
  • Ich stellen mir bei Unverständnis die Frage: Woher kommt diese je spezielle Wahrnehmung, was können Hintergründe sein?
  • Bei Verständnisproblemen kann ich jederzeit und unbedingt Rückfragen stellen
  • Jede Rückmeldung für sich selbst als hilfreich oder weniger hilfreich bewerten und dadurch konkrete Handlungsempfehlungen ableiten – zusammen auch mit dem Ypsiloner.

Arbeitgeber, die mit diesem Bewusstsein, die Generation Y, mit dem Tatendrang die Welt zu verbessern und Feedback als notwendiges Mittel zur kontinuierlichen Verbesserung zu sehen, in unser Unternehmen integrieren, erhalten schon nach kurzer Zeit die Zinsen: Mitarbeiter fühlen sich ernst genommen, fühlen sich verstanden in dem was sie tun, fühlen sich in einer Welt in der Diversity als wertvoll angesehen akzeptiert und können Ihrem Urinstinkt des Gestaltenwollens nachgehen. Vor allem junge Mitarbeiter sind dann bereit in ein Unternehmen zu investieren, weil sie Vertrauen in den Arbeitgeber gewinnen, ihre Werte folglich bestätigt werden und  sie damit Sinn erfahren können.

Das Bewusstsein, wie Wahrnehmungen entstehen, und dass jede Wahrnehmung seine Berechtigung hat und damit ist ok ist, ist die Basis und gleichzeitig der erste Schritt den Menschen aufeinander zu machen können und vor allem sollten. Es ist der erste Schritt zu einem wert- und sinnvollen Miteinander. Egal ob Privat oder im Job. Egal ob zwischen der Generation X und der Generation  Y, oder innerhalb einer Generation.